Gesucht, gefunden – das perfekte Grundstück

Wie finden Sie das richtige Grundstück für Ihr ELK Traumhaus? Welche Kriterien muss der Baugrund erfüllen und was sind absolute Ausschlusskriterien bei der Grundstückswahl? Diese und viele andere Fragen gilt es beim Kauf eines Grundstücks zu berücksichtigen.

Sie wissen, wie Ihr Traumhaus aussehen soll, aber es fehlt Ihnen noch der Grund? Dank maximaler Flexibilität passt Ihr ELK Fertighaus praktisch auf jede freie Fläche. Dennoch ist die Wahl des Grundstücks eine der wichtigsten Entscheidungen, die Sie als Bauherr treffen müssen. Schließlich bestimmt der Grund, auf dem Ihr Traumhaus stehen soll, nachhaltig die Lebensqualität und das Wohngefühl.

3 wichtige Kriterien entscheiden beim Baugrund immer mit:

  1. Der Preis: Da der Immobilienmarkt in Österreich boomt, sind Quadratmeterpreise vor allem in Großstädten für viele unerschwinglich geworden. Im ländlichen Raum sind Preise dagegen nach wie vor moderat. Ein Blick über die Stadtgrenzen lohnt sich also.
  2. Die Lage: Je näher der Baugrund an großen Ballungszentren gelegen ist, desto teurer wird er. Zusätzlich spielen beim Kauf aber auch die Infrastruktur, Erschließung, Sonnenstunden uvm. eine entscheidende Rolle. Grund genug, sich genauer zu informieren.
  3. Der Boden: Hat man den richtigen Flecken gefunden oder ein Grundstück geerbt, ist ein gründlicher Blick in Flächenwidmungspläne ebenso ratsam wie Klarheit über die Bodenbeschaffenheit. Sicher ist sicher!

Egal wo Sie Ihr Wohnglück finden: Der Grund und Boden, auf dem Ihr Haus fürs Leben errichtet wird, trägt ganz entscheidend dazu bei, dass Sie sich in Ihrem neuen Zuhause auch rundum wohlfühlen. Informieren Sie sich daher rechtzeitig vor Ihrem Kauf, vergleichen Sie, fragen Sie nach und holen Sie im Zweifelsfall ein Gutachten vom Fachmann ein.

Mit einer Liste, welche Punkte Ihnen an einem Grundstück wichtig sind, ist die Suche einfacher.

Was Sie beim Grundstückskauf jedenfalls beachten sollten:

Einen Blick auf den Flächenwidmungsplan werfen
Wichtige Informationen über ein Grundstück liefert der Flächenwidmungsplan: Darf auf dem Grundstück gebaut werden? Wie darf gebaut werden? Sind Bauten in der unmittelbaren Umgebung geplant? Darf Ihr Nachbar auf seinem Grund eine Schweinemast errichten? Der Flächenwidmungsplan liegt bei der jeweiligen Gemeinde zur allgemeinen Einsichtnahme auf und hilft, das richtige Grundstück auszuwählen.

Ins Grundbuch schauen
Auch im Grundbuch finden sich wichtige Informationen: Ist das Grundstück mit Hypotheken belastet? Haben Nachbarn Wegerechte auf dem Grund? Im Grundbuchsauszug finden Sie alle gesetzlichen Auflagen, Rechte und Beschränkungen, die bestimmte Grundstücke betreffen. Erhältlich ist der Auszug in jedem Bezirksgericht. Zusätzlich kann das Grundbuch auch online abgefragt werden.

Süden, Osten, Norden, Westen – wo baut es sich am besten?
Ist die Längsachse des Grundstücks Nord-Süd oder Ost-West orientiert? Die Himmelsrichtung spielt bei der Grundriss- und Gartenplanung eine wichtige Rolle: Wollen Sie in Ihrem Garten das Frühstück in der Morgensonne genießen oder lieber den Feierabend bei Sonnenuntergang ausklingen lassen? Je nachdem sollte Ihr Grundstück über einen ost- oder westseitigen Garten verfügen. Für ambitionierte Gärtner bietet sich ein süd- oder südostseitig gelegener Garten an – viele Gemüsesorten und Kräuter gedeihen am besten an sonnigen Standorten. Damit alles Ihren Wünschen entsprechend am richtigen Platz ist, plant es sich am besten gemeinsam mit einem erfahrenen Baupartner.

Alles da? – Strom, Gas, Wasser, Zufahrt
Ist das Grundstück, für das Sie sich interessieren, voll aufgeschlossen? Ist es an das Strom-, Kanal- und Gasnetz angeschlossen und eine Zufahrt vorhanden? Entschließen Sie sich, ein nicht erschlossenes oder nur teilerschlossenes Grundstück zu kaufen, müssen Sie die Kosten für die notwendigen Aufschließungsmaßnahmen einkalkulieren. Aber auch bei voll erschlossenen Grundstücken kann es vorkommen, dass Anschlüsse nur bis zur Grundstücksgrenze reichen.

Gefahrenzonen – Hochwasser, Lawinen, Erdbeben
Bei Gefahrenzonen handelt es sich um Gebiete, die vor allem durch Wildbäche, Überschwemmung, Hangrutschung, Lawinen oder Felsstürze gefährdet sind. In roten Gefahrenzonen gelten in der Regel Bauverbote, in gelben ist das Bauen unter Einhaltung gewisser Auflagen möglich. Gefahrenzonen sind im Flächenwidmungsplan ausgewiesen. Informieren Sie sich vor dem Grundstückskauf bei der jeweiligen Gemeinde, ob alle Gefahrenzonen im aktuellen Flächenwidmungsplan enthalten sind. Erstinformationen über Gefährdungen durch Naturgewalten können online auch auf hora.gv.at abgerufen werden.

Auf guten Grund gebaut – Bodenbeschaffenheit und Neigung
Nicht auf jedem Grund lässt sich gleich gut bauen. Die Beschaffenheit des Bodens und die Neigung des Grundstücks spielen hier eine wichtige Rolle. Lehmige Böden neigen beispielsweise dazu, sich unter hohem Druck mit der Zeit zu verformen. Dies muss durch entsprechende bauliche Maßnahmen ausgeglichen werden und ist mit Mehrkosten verbunden. Auch das Bauen auf Grundstücken in Hanglage kann mit Mehrkosten verbunden sein: Das perfekte Grundstück auf einer Anhöhe besticht möglicherweise durch einen sensationellen Fernblick, kommt aber ebenfalls kostenintensiver in der Bebauung.

Je mobiler Sie sind, desto flexibler sind Sie in Ihrer Grundstückwahl.

Die Nebenkosten – auch keine Kleinigkeit
Wer ein Grundstück erwirbt, bezahlt nicht nur für Grund und Boden. Neben dem reinen Kaufpreis kommen auf den Käufer noch weitere Kosten zu: Anwalts- oder Notarkosten, Grundbuchgebühr, Grunderwerbssteuer sowie eventuell auch Maklergebühren und Bankspesen. All das sollte in der Budgetplanung für den Erwerb des perfekten Grundstücks berücksichtigt werden.

Infrastruktur – bestens versorgt?
Sind Einkaufmöglichkeiten, Ärzte, Kindergärten und Schulen gut erreichbar? Wie steht es um die Verkehrsanbindung? Eine gute Infrastruktur schlägt sich im Preis nieder. Soll das Haus nur an den Wochenenden und in den Sommermonaten genutzt werden, ist die Infrastruktur vielleicht von geringerer Bedeutung. Handelt es sich um den Hauptwohnsitz, sind die Wegzeiten und Anfahrtskosten meist ein wichtiges Kriterium.

*Glossar
Quadratmeterpreis Grundsätzlich sind Grundstückspreise im Osten Österreichs niedriger als im Westen – die großen Städte ausgenommen. Bei Landeshauptstädten führen derzeit Innsbruck, Bregenz, Wien und Salzburg das Spitzenfeld an.
Erschließung (auch Aufschließung) Das Zugänglichmachen eines Grundstücks durch z.B. den Anschluss an das Wegenetz, die Energieversorgung etc.
Flächenwidmungsplan Regelt auf Gemeindeebene die Nutzung von Grundstücken als z.B. Bauland, Grünland, Verkehrsfläche etc. Für die Erteilung einer Baubewilligung ist in den meisten Fällen eine Baulandwidmung erforderlich.
Grundbuch Öffentliches Verzeichnis, in dem Grundstücksrechte wie Eigentum, Pfandrechte etc. eingetragen sind.
Gefahrenzone Flächen, deren Benützung durch Wildbach- oder Lawinenrisiken gefährdet sind.
Hanglage Lage eines Grundstücks an einer natürlichen Böschung (Hang).
Grunderwerbsteuer Verkehrssteuer in Österreich beim Erwerb von inländischen Grundstücken.

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